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Berichte
2005
Saisonrückblick 2005 SLOTRACING mit den 3 berühmten S – Spaß, Spannung, Stubbis ………………..unter diesem Motto kann man die Saison 2005 absolut betrachten, denn der Spaß stand bei allen 4 Veranstaltungen im Vordergrund, die Spannung war von der ersten Rennminute in Trier, bis zur letzten Runde in Stuttgart durchgehend vorhanden und Stubbis – besser gesagt Bitburger aller Art – gab es ebenfalls bei allen 4 Veranstaltungen ausreichend ;-))
DIE ERSTE VERANSTALTUNG „DIE 12-STUNDEN VON TRIER" Die Saison begann in Trier mit dem traditionellen 12-h-Rennen, das als Teamrennen ausgeschrieben war. Martin Bartelmes und seine Truppe hatten wieder einmal keine Kosten und Mühen gescheut, um die Gäste bei guter Laune zu halten und ihnen eine Top-Veranstaltung bieten zu können. Training, Abnahme, Rennen waren klasse organisiert, das Catering war einmal mehr allererste Sahne, die Getränke entsprachen dem allgemeinen SLP-Standard (Bitburger eben) und das Ganze wurde mit einer Liveübertragung aus dem Bahnraum in den Gastro-bereich auf die Spitze getrieben. Für 2006 soll sogar ein Bildschirm auf den Toiletten installiert werden ;-))) 18 Teams hatten sich schon vor Saisonbeginn fest in die Serie eingeschrieben und Martin hatte für Trier noch zusätzlich 2 Wildcards ausgegeben, die Ruckzuck vergeben waren. So ging es anfang April dann mit 20 Teams um die 48 Meter lange Bahn und die ca. 60 Fahrer und Fahrerinnen fanden irgendwie alle einen passenden Gegner, mit dem es sich gut fighten liess. An der Spitze konnten die No Limits ihre Kreise ziehen, nachdem sich der härteste Konkurrent, nach dem Qualifying, das Jägerteam mit abgerissener Lötfahne am Motor aus den Podestplätzen verabschiedet hatte. Martin Bartelmes, Peter Oberbillig und Kevin Krollmann ließen nichts anbrennen und fuhren einen souveränen Sieg nach Hause. Für Furore sorgte auf Platz 2 das neu gebildete Team Dr. Slot mit Alfons Bartelmes, Dietmar Schmeer und dem Jungstar Alex Ortmann, die mit einer „astreinen“ Leistung auf Platz 2 fuhren. Wie gut das Team besetzt ist, durfte der SLP-Tross im Laufe der nächsten Rennen dann noch erleben – es war erst der Beginn! Dahinter, mit einem hammer Einstieg in den SLP, die Plastikquäler mit den Pottgrößen Sebastian Nockemann, Mirko Weber und Marcel Wondel, die den dritten Podestplatz erkämpften. Lange Zeit war es ein spannender Dreikampf mit den beiden stuttgarter Teams Slotracinig XL und MCW-Racing, die dieses Jahr einen wesentlich besseren Start die die neue Saison erleben durften, als im Jahr zuvor. Trier war hier leider nie ein gutes Pflaster, was das Ergebnis betraf, aber die Plätze 4 und 5 sorgten dann bei den Teams um Reiner Bock und Martin Friemann für umfassende Zufriedenheit. Platz 6 ging ans Jägerteam, die nach ihrem Motortausch nochmal die Abteilung „Attacke“ bemüht hatten, aber den großen Rückstand nicht mehr aufholen konnten. TST Austria landete auf Platz 7 und haderte sehr mit den in Trier herrschenden Gripverhältnissen, wobei die einzelnen schnellsten Rennrunden zeigten, dass der Wagen einmal mehr extrem schnell war – jedoch ein gewisses Maß an zusätzlicher Sicherheit hätte vertragen können. Platz 8 erkämpften sich die einzigen und echten Roockies von der No Name Group (die waren so neu im Metier, dass sie noch nicht mal einen Namen hatten) und um den Auftritt perfekt zu machen, wurde als Teamchef der Ober-Anfänger (Standardspruch:“Jungs, ich hab keine Ahnung! Ich bin ganz neu im Slotracing und muss einfach noch lernen…..“) Peter „Alois“ Kreuzer verpflichtet. Dahinter der MSC Bischofsheim (bei Mainz) um Teamchef Peter Vogt, die etwas mit dem Setup haderten und den Wagen nicht so auf den Punkt vorbereiten konnten, wie im Jahr zuvor, als noch ein grandioser 5.Platz zum Einstieg in den SLP gelungen war. Die Top Ten wurden von den X-Roockies komplettiert. Was sonst auffiel: -Die ausgelobte Pipeline von Bitburg nach
Trier war auch dieses Jahr nicht gelegt. -Ralph „Psycho“ Steif wurde vor dem Rennen von seinen Teamkollegen gefragt, ob denn die Lötfahne am Motor halten würde, wenn das Kabel so unter Spannung montiert wäre. Antwort von Ralph: „Ey, so Schprüsch kann isch kratt app Duh!!! Hau ab, datt hält!“ -Das Bistro im Warsberger Hof machte dieses Jahr direkt vor den Nasen der stuttgarter Delegation die Türen dicht und die Südfraktion fragte sich anschließend, ob man im Jahr zuvor vielleicht doch um 2.00 Uhr und nicht erst um 4.00 Uhr die Lokalität hätte verlassen sollen, als das dortige Personal darauf drängte?? Man will dem Etablisement aber in 2006 nochmal eine Chance geben………….. ;-))) -Martin Bartelmes lieferte sich einen heissen Zweikampf mit Mark Kiefer, wobei noch immer nicht abschließend geklärt werden konnte, wer denn nun die rotesten Augen des Tages hatte! -Alois Kreuzer wurde der Titel des Anfängers offiziell aberkannt und er muss sich einen neuen Ruf erarbeiten. -Frank Zenk und seine Aliens sorgten für größere Verwirrung, als der Wagen am Start rückwärts losbrauste, denn der eine oder andere fasste das als eine Ankündigung auf, getreu dem Motto „Jungs, Euch machen wir sogar im Rückwärtsgang platt!“ ;-)) Fazit: Es war mal wieder Klasse in Trier und viele der diesjährigen Teilnehmer freuen sich schon auf den Saisonstart an der Mosel in 2006!!!
DIE ZWEITE VERANSTALTUNG „DAY OF SPEED" IN BISCHOFSHEIM Dann war ein paar Wochen Pause und anschließend, wurden die SLP-Zelte in Mai……….., äh Bischofsheim aufgeschlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf dem üppigen Gelände des MSCB war bei weiten Teilen der Teilnehmerschaft zelten angesagt. Es war eine wirklich zünftige Veranstaltung, denn der Zeltplatz war am Freitag noch bis in die Morgenstunden lebhaft besucht und man hätte meinen können, dass der Rennsieg nicht auf der Holzbahn ausgetragen wird, sondern aufm Klappstuhl, wobei man soviel wie möglich Grillkohletüten auf dem Kopf halten muss und nebenbei noch die maximale Anzahl an Bitburger-, Jägermeister- und sonstigen Flaschen in den Armen halten können sollte………… ;-))) Das Quali wurde ebenso wie in Trier am Freitagabend ausgetragen und schon hier wurde klar, dass es eine sehr enge Kiste werden sollte. Die ersten 6 lagen so dicht beisammen, dass sich hier im Rennen dann der kleinste Fehler rächen würde. Doch auch aus der zweiten Startgruppe schien noch einiges machbar zu sein und man musste abwarten, was die Rennen bringen würden. Egal welche Startgruppe man betrachtete, es gab irgendwo in jeder einer Konstellation einen oder mehrere, die komplett verwachst hatten, oder es an diesem tag einfach nicht auf den Punkt brachten. Rennpech kam teilweise hinzu und so gab es bei den vermeintlich schnellen Herren der Szene das eine oder andere längere Gesicht. Mitten drin so prominente Namen, wie Nockemann, Weber, M.Bartelmes, Krollmann, Hotz, Ulrich, Kiefer, Riehl und Hampel. Angereichert wurde diese Schar von Fahrern noch um die Namen, der schnellen Heimascaris Lohr, Kreutzer und Schluckebier………………… Dass es aber auch besser und glücklicher ging, belegten ein paar andere Reglerartisten. Allen voran fuhr Joachim Welsch, getreu dem Motto „der Chef muss eben doch immer alles selbst machen“ eine Top Rennen. Schon im Quali hatte er eine Duftmarke gesetzt, bei der den Anwesenden klar sein musste – der fährt heuer um den Sieg! So kam es am Ende auch. Der neue Jaguar hatte seine Feuertaufe erfolgreich absolviert und Jo strahlte zufrieden. Dahinter und meist nicht weit weg fuhr Peter Vogt ein grandioses Rennen auf einem Plafit Excel Chassis auf einen tollen zweiten Platz, der dem Bischemer Chef deutlich Lust auf mehr machte. Rang 3 erkämpfte sich mit einer beeindruckenden Fahrt – er dominierte die zweite Startgruppe ganz eindeutig – Roland Tögel von TST Austria. Der Nissan ging fulminant und Roland schöpfte das Potenzial des Wagens bis an die Grenzen aus. Peter Oberbillig hatte einen pfeilschnellen Peugeot 905 aufgebaut und war einmal mehr klarer Sieganwärter. Er hatte aber im ersten Turn (in Bischem startet der Pole-Sitter nicht auf der schnellsten Spur, sondern aussen) etwas Pech, als er das Tempo der ganz schnellen Spuren mitgehen wollte und bei einem Crash der Wagen leicht havariert wurde. Ein 2 mm in die Luft stehendes Vorderrad schränkt die Performance des Wagens eben doch erheblich ein. Peter fuhr dennoch sauber durch und machte das Beste aus der Situation. Platz 4 ist in Anbetracht dieses Handicaps noch eine blitzsaubere Leistung. Alex Ortmann scheuchte den Dr.Slot-Jaguar in beeindruckender Weise um die Strecke und landete auf Rang 5. Knapp dahinter Ralph Seif, der in der zweiten Hälfte seines Rennens richtig gut in Schwung kam. Hier konnte er noch den zwischenzeitlichen Rückstand auf Didi Schmeer egalisieren und landete mit der beherzten Fahrt verdient auf Platz 6. Didi landete auf Rang 7, wobei er im ersten Turn seines Rennens 10 Minuten neben TOU herfuhr und beide mächtig ins schwitzen gerieten. Nach diesem Turn meinten beide einhellig, dass wenn es so weiterginge, man sie wohl beide aus dem Bahnraum raustragen müsse……. Rang 8 und einmal mehr mords Pech, das ist die Renngeschichte von Martin Friemann. An diesem Tag dennoch der schnellste Stuttgarter. Wenn man die Zeiten betrachtet, dann hätte das auch ein Kampf um den Sieg werden können. Leider wurde sein Auto einmal beim Umsetzen nicht berücksichtigt und knallte beim Neustart ungebremst in die Bande. Karosse vorn gebrochen, Vorderachse nicht mehr in der Flucht und natürlich bei der Reparatur etliche Runden verloren. Da kann man mit Platz 8 sogar noch von einem kleinen Wunder sprechen. Auf den Plätzen 9 und 10 landeten die schnellen Bartelmes-Brüder. Voran Martin, hart im Windschatten Alfons, wobei bei Martin ein kleiner Schaden behoben werden musste und er sonst sicher in den Top 5 hätte landen können. Es war einmal mehr eine super schöne Veranstaltung, bei der der MSCB sich alle erdenkliche Mühe gegeben hatte und Getränke, Essen Stimmung waren top. Was fiel sonst noch auf: -die stuttarter Slotracing XL-Truppe hatte ein rabenschwarzes Wochenende erwischt. Gingen die Autos schn bescheiden, so glänzten die Jungs noch mit weiterem technischen Unvermögen, als sie das zelt versuchten aufzubauen – ein Trauerspiel!! ;-)) Am frühen Samstag Morgen wurde schon befürchtet, dass die erste SLP-Leiche zu verzeichnen sei, doch es war nur der totenbleiche Jan Uhlig, der in seinem BMW wohl unter akutem Frischluftmangel litt. Was mag der bloß gegessen haben??? ;-))
-die letzten Camper gingen um 8.20 Uhr ins Zelt, als sich die ersten Fahrer der Startgruppe 1 auf den Weg machten, damit das Rennen pünktlich um 9.00 Uhr beginnen konnte. Wir nennen an dieser Stelle keine Namen, wobei die Herren Nockemann, Weber, Kiefer und Ulrich wohl gegenseitig bezeugen können, dass sie es definitiv nicht waren ;-))) -mit Frank hat Bischem den besten Grillmeister des SLP, wenn der so schnell fährt wie er grillt, dann fragt man sich zurecht, warum er noch keinem der bischemer Teams beigetreten ist!? -es ist absolut möglich, sich eine Grillkohletüte auf den Kopf zu setzen, 36 Flaschen im Arm zu halten und auf den Schulter auszubalancieren und dabei zu schlafen. Als absolute und uneingeschränkte Ober-Campingplatz-Leiche wurde in diesem Jahr Martin B. aus T. an der M. gewählt!
Und hier der Concous-Sieger 2005
Auf Platz 2 in diesem Wettbewerb wurde Ralph „Psycho“ Steif bestätigt.
Als weiterer Preis wurde den beiden der erste Platz im Synchron-Pennen verliehen. Unbeschreiblich, die Haltung, ein absolut perfekt aufeinander abgestimmtes Timing. Eine wahre Symbiose aus Anmut, Körperbeherrschung und grenzenlos elegantem Schlafstil. Und hier noch ein kleiner Beweis, was für ein großartiger Sportsmann Ralph ist. Man sieht ihm deutlich an, dass er sich mit Martin freut und ihm den Sieg von Herzen gönnt………..
-Sebastian Nockemann, wurde umgentauft und hiess von diesem Augenblick an „Nockenwelle“ oder „Lockenwelle“, wobei noch immer ungeklärt ist, ob er ein Arschgeweih hat!? ;-))) Aufklärung dazu sicher in 2006!!! -auch ein Slotracer gräbt ab und zu den Klappstuhl aus!! Das nach diesen Bildern nur noch die Rennen im Bahnraum stattfanden, kann den obigen Zeilen zum Renntag entnommen werden………………..
DIE DRITTE VERANSTALTUNG „SPEEDWEEKEND" IN MÖRFELDEN Der SLP und die angehörige Gemeinde zog danach weiter nach Mörfelden auf den 27 Meter langen Super-Speedway, der dieses mal in der 8-spurigen Konfiguration befahren wurde……………. Anfang September hatten sich die Reglerkünstler in Mörfelden versammelt, um dort den Tagessieger auszufahren. In der Meisterschaft war ja viel Bewegung und die No Limits hatten sich ins Lastenheft geschrieben, dass man Dr.Slot und seine Mannen in die Schranken verweisen müsse, um noch eine ernsthafte Chance auf die Titelverteidigung zu wahren. Im freien Training am Freitag wurde fleißig gebastelt und abgestimmt. Die Gripverhältnisse änderten sich aber immer wieder. Gegen Ende des Trainings war dann wieder ein recht hohes Grip-Niveau vorhanden und es fielen wieder sehr gute Zeiten. Über Nacht konnte nun der Eine oder Andere sein Setup festlegen, um am Samstag gut gerüstet zu sein. Das Quali fand in Mörfelden samstags statt und so reisten noch einige Starter erst am Renntag an. Im Qualifying knallte Peter Oberbillig eine Fabelzeit auf die Bahn und mit den 4,291 Sekunden, war die Favoriterolle eigentlich vergeben. Erstaunlich war an diesem Quali eigentlich nur, dass fast alle Autos plötzlich Rund 1/10 schneller waren, als noch morgens im Warm Up. Besonders interessant war dann auch, dass von Platz 2 bis Platz 21 alle Fahrer innerhalb einer Zehntel lagen und somit selbst aus dieser Platzierung noch ein Top-Ergebnis machbar war. In den Analen dieses Renntags taucht Peter O. leider nur als Pechvogel des Tages auf. Sein Jaguar litt bei einem Crash so massiv, dass im Heckbereich alles schief war. Die Karosse streifte zudem am Boden und der Mechaniker im Boxenbereich musste mehrfach ran. Spitzenzeiten waren gar nicht mehr drin und über die Platzierung verliert man sich besser in Schweigen. Besser lief es bei Roland Tögel. Er hatte schon mit einem sehr guten Quali den Grundstein für eine vordere Platzierung gelegt. Der Nissan zog seine Bahnen wie am Schnürchen und Roland stand am Schluss verdient auf dem obersten Treppchen. Dahinter hatte sich Dietmar Schmeer aus der zweitschnellsten Gruppe nach vorn gefahren. Der Jaguar aus dem Hause Dr.Slot ging wie die Pest und mit zunehmder Renndauer konnte man den Eindruck gewinnen, dass Didi noch das eine oder andere Hundertstel gefunden habe. Platz 2 und eine fulminante Fahrt – ein echter Schmeer ;-))) Um den Tag perfekt zu machen, hatte Alex Ortmann seinen geschmeidigsten Reglerfinger aufgesteckt und auch er war grandios unterwegs. Mit einem fast identischen Jaguar, wie Didi brannte der Junior von den Doktoren – sozusagen der Assitenzarzt – eine schnelle Runde nach der anderen ins Holz, was schlussendlich mit einem blitzsauberen 3.Platz belohnt wurde. Joachim Welsch vom Jägerteam fand mit zunehmender Renndauer einen tollen Rhythmus und sicherte sich mit dem Siegerwagen von Bischem den 4.Platz, knapp vor Kevin Krollmann, der die Fahne der No Limits hoch hielt und den GT one in gewohnt sicherer Manier um den mörfeldener Track chauffierte. Auf Platz 6 landete in diesem Rennen Torsten Ulrich von slotracing XL, mit einem neu aufgebauten Jaguar. Er und Andreas Tögel waren lange Zeit eng beisammen und am Ende entschied sich dieses Duell auf den langsameren Spuren 1 und 2, wo der TST-Austria-Wagen massive Probleme hatte und ein ums andere mal in der Spitzkehre vor Start und Ziel aus dem Slot hüpfte. Die Rennbestzeit des Tages mit 4,285 Sekunden fuhr Andreas aber dennoch auf einer der schnellen Aussenspuren. Die Top Ten komplettierten Frank „Bini“ Binanzer von Slotracing XL und Mirko Weber von den Plastikquälern. In der Teamwertung heimste Dr.Slot den zweiten Sieg in Folge ein und konnte zusammen mit dem zweiten Platz aus Trier vorzeitig die Team-Meisterschaft für sich entscheiden. Dahinter mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Team von TST Austria und das Podest komplettierte auf Rang 3 slotracing XL. Dies und das: -IN BILLY`S PUB GIBT’S JETZT AUCH BITBURGER!!!!!!! -es wird vermutet, dass Ralph „Psycho“ Seif seine Finger im Spiel hatte und diese Erweiterung des Getränkeprogramms in der Nacht vor dem Rennen mit Billy persönlich verhandelt hat, denn dieser wurde am frühen Samstagmorgen dabei beobachtet, wie er aus der weit geöffneten Heckklappe des Steiffschen Astras entstieg und breit grinste………. -Trier scheint auch auf den Bundesautobahnen am schnellsten zu sein, denn der Bertelmes Rennexpress erreichte in einer 60er-Baustelle sagenumwobene 220 km/h!! -eine 8-spurige Bahn mit 11 cm Spurabstand ist bei den Geschwindigkeiten der SLP-Autos eine ganz neue Herausfordeung! -Peter „Anfänger-Alois“ Kreutzer konnte seinen Sieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen und darf sich nun hochoffiziell „Fortgeschrittener light“ nennen ;-)) -Kurt Petri griff einmal mehr persönlich ins Renngeschehen ein und zeigte eine blitzsaubere Leistung, die sicher noch ein gutes Stück besser ausgefallen wäre, wenn nicht die Schleifer mehrmals aufwändig gerichtet werden hätten müssen……. -die ultraschnelle Pott-Delegation hatte auch in Mörfelden nicht wirklich Glück. Ein paar üble Schäden wafen sowohl Mrcel Wondel, als auch Sebastian „Nockenwelle“ Nockemann um viele Positionen zurück. Mirko Weber hatte auch nicht wirklich einen berauschenden Tag, konnte sich allerdings noch als Teambester auf Platz 10 etablieren. Und dann gabs eine 2 monatige Pause…………..
DER VIERTE LAUF UND DAS SLP-FINALE „NIKOLAUSRENNEN" IN STUTTGART Im November stand das Saisonfinale in Stuttgart auf dem Programm. Der dortige SRC Region Stuttgart e.V. hatte sich einmalmehr bestens auf den logistischen Kraftakt vorbereitet, um ein guter Gastgeber sein zu können und den SLP-Tross nicht nur aufder anspruchsvollen 36 Meter-Bahn zu verwöhnen. Freitags ab 13.30 Uhr herrschte reger Betrieb auf der 5-spurigen und 36 Meter langen Bahn in Esslingen. Die Slotprominenz war komplett vertreten und die Zeiten hatten schon ein hohes Niveau zu diesem frühen Zeitpunkt. Je länger der Betrieb herrschte, desto kritischer wurden die Bahnverhältnisse. Zugluft und niedrige Aussentemperaturen waren die identifierbaren Übeltäter. Die Organisatoren im stuttgarter Club organisierten kurzfristig ein Heizgebläse und ein entsprechendes Reservoir an Gasflaschen. Hiermit wurde dem nahenden Winter tüchtig eingeheizt und mit der Zeit kamen auch die flotten Zeiten wieder. Nach den Trainings waren allen voran MCW-Racing, No Limits, Jägerteam, Dr.Slot und TST-Austria klar favorisiert. Alle 4 Teams waren in der Lage mittlere bis niedrige 6,4er Zeiten zu fahren. Titelverteidiger slotracing XL haderte mit dem Grip und klagte über einen nachlassenden Motor. Dieser wurde noch vor der technischen Abnahme, gegen ein etwas schwächeres Aggregat getauscht und man fragte sich, wo das wohl enden würde…… Die technische Abnahme ging bis auf die obligatorischen Kleinigkeiten einmal mehr sehr zügig von der Hand. Martin Friemann und Torsten Ulrich nahmen Maß, bewerteten und liessen ggf. kurz nachbessern, aber alles in einem stressfreien Rahmen und mit ausreichend schwäbischer Gelassenheit. Im Qualifying lagen dann auch 4 der genannten Teams einträchtig an der Spitze, in der Reihenfolge TST Austria, No Limits, Jägerteam und MCW-Racing. Einzig Dr.Slot hatte vor dem Zeittraining noch eine kleine „Optimierung“ vorgenommen, was sich allerdings nachteilig auswirkte und so kam selbst der ultraschnelle Dietmar Schmeer nicht unter 6,5 Sekunden und einen 6.Platz hinaus. Den Zeitplan konnte man in Stuttgart sehr gut einhalten und so wurde letztendlich sogar noch die Fahrzeit von 15 auf 20 Minuten pro Spur und Durchgang erhöht, was die Gemeinde sehr wohlwollend zur Kenntnis nahm. Erwähnt werden muss zum Rennverlauf einfach mal, dass die Jungs von der Powerbridge unermüdlich schrauben, üben und sich vorgenommen haben, das Glück endlich mal zu zwingen – bisher leider immer irgendwie ohne wirklichen Erfolg. So auch in Stuttgart, wo aufgrund einer Reparatur gegen Ende des Rennens, nur der letzte Platz übrig blieb. Dass Marco, Ralph Schniz und Oliver aber echte Sportsleute sind merkt amn an der Ankündigung, dass sie auch in 2006 wieder um Punkte kämpfen werden und dem SLP treu bleiben. Irgendwann hat ja schließlich jede Pechsträhne mal ein Ende…….. Red Lampion hat bereits einen neuen Namen für die neue Saison angekündigt und man darf gespannt sein, unter welchem Titel mal 2006 antritt, denn in Stuttgart hatte man die „rote Laterne“ bereits abgegeben und trotz widriger Umstände, mit einer geschlossenen Teamleistung ein Stück vor dem letzten Platz landen. Das Team Optimist war zum Finale nur mit 2 Mann erschienen, weil man einen krankheitsbedingten Ausfall zu verzeichnen hatte. Bei dieser Truppe ist ein ganz klarer Aufwärtstrend erkennbar und man war phaseweise sehr schnell unterwegs. Speziell auf der schwierigen Spur 1 konnte das Team seine absolute Tagesbestzeit markieren, was für die fahrerischen Qualitäten der beiden Reglerexperten spricht. No Time Racing fightete sich jede Runde ein Stück weiter nach vorn und beendete das Rennen auf Platz 12, wobei speziell bei dieser Formation festzuhalten ist, dass mit gut vorbereitetem Material das eine oder andere der deutlich weiter vorn platzierten Teams eine kleine Überraschung erleben würde. Die 3 Jungs sind wirklich flott mit dem Reglerfinger und nur die Autos können da noch nicht ganz mit ;-)) Alle Teams besitzen noch einiges an Potenzial. Im SLP hängen die Trauben ziemlich hoch und man muss am Renntag wirklich alles exakt auf den Punkt bringen, denn sonst ist schnell mal aus einer Top-Platzierung ein hinterer Rang geworden. Es am Renntag auf den Punkt zu bringen – daran werden diese Teams arbeiten müssen und dann sind sicher auch Erfolge drin. Wie schnell es gehen kann, sieht man am folgenden Beispiel: Hart, sehr sehr hart erwischte es bei diesem Finale die hochprozentig besetzte Truppe des Jägerteams (nein, nein, das hochprozentig ist jetzt nicht auf den Jägerfrischling Ralph „Psycho“ Steif und seine Blutwerte bezogen!!). Geplant war eine Fahrt unter die ersten 4 und ein Podestplatz in der Gesamtwertung. Für Joachim Welsch ging es ja auch noch um den Titel in der Einzelwertung, den er mit einem Sieg hätte klar machen können, aber was dann kam, glich einem Fiasko. Der Mazda 787 war im Frontbereich in den Urzustand versetzt worden, wie er wohl seinerzeit als Granulat im Hause Tamiya ausgesehen haben muss. Die Fahrer parkten ein ums andere Mal an der Boxengasse und baten den gerade anwesenden Teamschrauber (da waren Laminierexperten gefragt!), um eine weitere Reparatur. Das war ungefähr so, wie wenn man mit einem halben Hähnchen zum Tierarzt geht und fragt, ob da noch was zu retten ist. Mehr als der 11.Platz war leider nicht drin und um Team ging anschließend die Frage um, ob denn nun „Zwehmohl da äschdde Bladds errunge wodda isch?“ und Joachim damit Meister ist?? An der Stelle soll nun auf ein paar kurzfristig an den Start gerollte Teams eingegangen werden, die das Starterfeld wirklich bereicherten: Hot Slot SRC Neuffen, war mit den besten Fahrern der Clubs aus Neuffen und München angereist. Die Mannen um Teamchef Claus Aschenbrenner fuhren ein beherztes Rennen und für den ersten Auftritt im SLP zeigte man eine erstaunlich geschlossene und homogene Mannschaftsleistung mit tollen Fahrleistungen über alle Spuren. So sprang am Ende ein hervorragender 10.Platz heraus und das mit einem Porsche 956, der gewiss nicht die optimale Karosseriebestückung darstellt. Die Mannschaft ist in dieser Zusammensetzung ein ganz klarer Beleg für die bayrisch-schwäbische Freundschaft ;-)) Slotart musste auf seinen Teamchef Mario Steinacher zwar verzichten, aber er hatte vorab klare Instruktionen an seine Mannen erteilt und mit diesem klaren Auftrag gingen die Jungs nun ins Rennen. Um es kurz zu machen, der technsiche Direktor hatte sich kurzfristig dazu entschlossen noch Know How und Hightech-Material bei slotracing XL einzukaufen, was das eh schon gute Auto noch einen Tick besser machte. Bahnkenntnisse und gutes Auto führten das Team dann bis auf Platz 8 vor. Aufgrund Hinterrädern, die knapp unter den zulässigen 26,0 mm lagen, wurde allerdings eine Strafe von 10 Runden ausgesprochen, was das Team knapp hinter TST Austria auf Platz 9 zurückfallen liess. Ebenfalls nicht fest zum SLP-Stamm zu zählen ist KNAX, wobei dieses team schon letztes Jahr beim Finale in Stuttgart mit von der Partie war. Aufgrund dieser sehr positiven Erfahrungen und der hervorragende 6.Platz 12 Monate zuvor, waren Grund genug sich auf die Warteliste setzen zu lassen und schnell zuzusagen, als klar war, dass eines der fix eingeschreibenen SLP-Teams abgesagt hatte. Dieses Jahr fuhr man die letzten 100 Rennminuten sogar in der schnellsten Startgruppe und erkämpfte zum Schluss einen feinen 7.Platz. Bei den beiden nächsten Teams war man sich nun in Fachkreisen wirklich nicht klar darüber, welche Leistung höher einzustufen sei……. Einerseits das Team vom Highwaystar die mit selbst aufgebauten und bestens vorbereitetem Auto am Start waren, damit lange auf Platz 4 lagen und nur durch einen mehr als ungeschickten Unfall um mehrere Plätze zurück geworfen wurden ( Teamchef Bernd wurde zunächst mal darüber informiert, dass man im SLP Bitburger trinkt und „Saurersprudel“ auf den Magen schlägt! *ein kleiner Insider - grins*). Man hatte zwischenzeitlich namhafte Teams wie Dr.Slot, Jägerteam und TST Austria klar hinter sich gelassen und hätte wohl ohne diesen Schaden Platz 4 sicher halten können. So wurde es ein 6.Platz der super sympathischen Truppe um Bernd Bohnet, der sih gar nicht mehr beruhigen konnte, weil sein „Mann für die Aussenspuren“ Dieter Gugel auf der anspruchsvollen Spur 5 eine gnadenlos gute Zeit von 6,504 Sekunden hinknallte – das Ganze, nachdem die notdürftige Reparatur beendet war und das Auto sicher nicht mehr Bestform hatte – der Fahrer dafür umso mehr ;-))) Oder sollte man für die SG-Stern votieren, die zwar mit einem top Leihfahrzeug aus Trier, aber dafür erstmals auf dem stuttgarter Track unterwegs war? Sei es drum, auch diese Mannen hatten einen hervorragenden Einstieg und zeigten, dass es im Großraum Stuttgart eine Menge begnadeter Fahrer gibt, die sich auf nationaler Ebene mit den Besten messen können. Fola, Reiner und Karsten feierten mit Platz 5 einen super Einstand und Swinging-Karsten markierte zudem noch mit 6,448 Sekunden eine super Zeit auf Spur 4, die an diesem Tag zur absoluten Spitze gehörte. Vielleicht treffen die beiden Teams ja demnächst bei Clubrennen beim SRC Stuttgart mal aufeinander oder nächstes Jahr bei den SLP-Rennen und dann kann ein echte Standortbestimmung stattfinden – bis dahin einigen wir uns auf ein Unentschieden. Beide hatten auf jeden Fall einen grandiosen Einstieg ;-))) Den vierten Platz hatte am Tagesende Dr.Slot mit seiner ultraschnellen Einsatztruppe inne. Nach einem Rennen, bei dem sie Höhen und Tiefen durchleben mussten, Setup-Änderungen während dem Rennen vornehmen mussten und das Auto die ersten 3 Spuren überhaupt nicht die performance erreichte, die man von Doktors Kisten gewohnt ist, kam im zweiten Durchgang dann doch noch die große Steigerung und das Team kämpfte sich vom enttäuschenden 8.Platz auf Rang 4 vor. Didi Schmeer war dabei die herausragende Größe, als er bei seinen Turns an die Rundenleistungen der Heimteams heranreichte und zudem eine zwischenzeitlich neue Tagesbestzeit mit 6,430 Sekunden aufstellte. Platz 3 und ein weiteres Pechvogelteam waren MCW-Racing. Zur Halbzeit lag man noch auf Platz 1 und hatte sich einen knappen Vorsprung von ziemlich genau einer Runde erarbeitet. Im ersten Durchgang waren Fahrer und Auto sicher am besten unterwegs im gesamten Starterfeld. Das Auto lief auch im zweiten Durchgang noch so konstant und schnell, wie vor dem Regrouping. Auch die Fahrer konnten alle noch ein kleines Schippchen draufpacken, aber ein Schaden am 45-er Scaleauto-Spurzahnrad warf das Team nach 2 notwendigen Reparaturen So weit zurück, dass selbst der zuvor sicher geglaubte 2.Platz nicht mehr machbar war. Dass trotz dieser aufwändigen Reparatur noch ein Podestplatz raussprang konnte die an diesem Tag extrem starke Truppe um Teamchef Martin Friemann nicht so recht glücklich machen……. Die No Limits hatten es daraufhin leicht, doch noch Platz 2 einzufahren. Bis zur letzten Spur sah es danach aus, als ob man sich nach dem 2.Platz im letzten Jahr nun mit dem 3.Rang begnügen müsse. Teamchef Peter O. hatte seinen schnellsten Fahrer Kevin bereits über 6 Spuren gehetzt, um keinen Meter zu verschenken. Nun sollte sich diese Maßnahme auszahlen, denn die etwas über 3 Runden, die man nun vor MCW lag, sind kein üppiges Polster. Hätte man sich frühzeitig auf Platz 3 eingenistet und sich mit dem zwischenzeitlichen Ergebnis zufrieden gegeben, hätten am Ende vielleicht trotzdem ein paar Meter zu Platz 2 fehlen können. Daran lässt sich dann letztendlich die Klasse und die Erfahrung eines Teams messen. Slotracing XL sah nach dem Quali aus wie das große Verliererteam in Stuttgart, doch mit zunehmender Fahrdauer, kamen erstens die Bahnverhältnisse, die das Fahrzeig besonders mag und zudem schien es auch so, als ob der neue Motor mit zunehmender Fahrdauer langsam etwas mehr Dampf entwickeln würde. So war man dann nach dem ersten Heat auf Platz 2 vorgefahren und durfte nun eine Startgruppe weiter vor rücken. Natürlich kam zu diesem Zeitpunkt wieder Hoffnung auf, dass man den Vorjahressieg eventuell doch wiederholen kann, denn schließlich hatte MCW-racing nur eine Runde vor und man hatte immerhin die zwei Rundenbestwerte mit 184 und 183 Umläufen zu Buche stehen. Teamchef Reiner gab dann auch seine steinalte Parole aus: „Jungs, bis hierher war alles nur Schbass!“ ;-)) Heat 2 wurde direkt neben MCW begonnen und hier sollte nun eine erste Standortbestimmung stattfinden. Schon von den ersten Metern an war klar, dass das nun die Bahnverhältnisse waren, unter denen der gelbe Slotracing XL-Jaguar am besten funktioniert. Zweimal 185 Runden einmal 183 Runden, Tagesbestzeit mit 6,361 Sekunden und am Ende sicher ein nicht unverdienter Sieg liessen die 4 Herren um die Wette strahlen. Zum Zeitpunkt des Getriebeschadens bei MCW hatte man 4 Runden Vorsprung und wenn man sich das Restprogramm auf der letzten Spur anschaute, dann hätte es für slotracing XL auch ohne dieses Rennpech von MCW zum Sieg gereicht. Dann standen noch eine Schlussabnahme und die Auswertung auf dem programm, wo es bis auf die 10 Runden Abzug bei slotart keine Beanstandungen oder Probleme gab. Somit konnte man zur umfassenden Siegerehrung schreiten und die war dieses mal richtig lang, da sowohl die Ergebnisse vom Rennen in Stuttgart, als auch die Gesamtwertungen Einzel und Team der gesamten SLP-Saison auf dem Programm standen. Der geschundene Moderator beantragt fürs nächste Jahr 2 Bitburger als Stimmbandschmiere, die aus der SLP-Kasse beglichen werden ;-))) Highlights gab es an dem Tag viele, aber um es nicht in der Masse untergehen zu lassen, beschränkt sich die Redaktion bei dieser Veranstaltung auf lediglich einen einzigen Punkt: DAS CATERING VON BERTHOLD FESSLER UND SEINER FRAU WAR EINMAL MEHR ALLERERSTE SAHNE!!! GLÜCKWUNSCH NACH STUTTGART FÜR SO FEINE GASTRONOMEN!!!!!
NACHBETRACHTUNG FAHRERISCH Es ging sehr sehr eng zu und wenn man nach 4 Rennenveranstaltungen Bilanz zieht, dann liegen die Plätze 1 bis 7 gerade mal 11 Punkte auseinander und zeigt eine sehr hohe Leistungsdichte. Auf den Plätzen 8 bis 14 sind es auch nur 10 Punkte, die den kleinen Unterschied ausmachen und wenn man dann noch schaut, welche Top-Fahrer selbst im Feld dahinter noch in Lauerstellung stehen, dann darf man sich auf eine super spannende Saison 2006 freuen. Peter Oberbillig hat trotz Pech seinen Titel verteidigt und gilt auch in 2006 als einer der allerersten Anwärter auf den obersten Podestplatz. Ein paar Jungstars haben sich vorgenommen, den Alten das Leben schwer zu machen, zu denen an vorderster Front die Kollegen Krollmann, Ortmann, Nockemann (das mal die ganzen –männer *grins*), Uhlig, Weber, Wondel und vielleicht auch der diesjährige Gaststarter Markus Fessler aus Stuttgart zählen werden. NACHBETRACHTUNG TECHNISCH Zunächst bleibt festzuhalten, dass alle Rennen der abgelaufenen Saison auf Eigenbau-Chassis gewonnen wurden, wobei die Konkurrenzfähigkeit von Serienchassis keinesfalls in Frage gestellt werden darf. In Trier fuhr das Newcomer-Team Plastikquäler auf den 3.Platz mit einem Plafit Excel, slotracing XL und MCW-Racing belegten die Plätze 4 und 5 mit Plafit S24. Bischem endete mit einem 2.Platz von Peter Vogt, der ebenfalls ein Plafit Excel im Einsatz hatte. Siegfähig und nur mit viel Pech zurückgeworfen war an dem Tag Martin Friemann mit einem S24 der Extraklasse. In Mörfelden fuhr Markus Fessler auf einen Blitzsauberen 2 Qualiplatz und belegte im Rennen den 4.Platz. das Ganze auch wieder auf einem S24 aus dem Hause Friemann. In Stuttgart war ebenfalls ein Newcomer-Team lange Zeit auf Platz 4 mit einem Plafit S24 und dieses feine Ergebnis wurde nur durch den bereits vorher erwähnten Schaden verhindert. Zudem zeigte ein weiteres Newbie-Team, die SG-Stern, was mit der in Kürze erhältlichen Grundplatte, die voll kompatibel zum S24-Teileprogramm ist und in Trier entwickelt und als Prototyp angefertigt wurde, alles möglich ist. In diesem starken Feld auf Platz 5 zu fahren, ist eine Topleistung, die zu einem bestimmten Teil sicher auch am Auto lag. Es weiteren basiert die selbst gefertigte Grudplatte des Siegerfahrzeugs in Stuttgart auch komplett auf Plafit-S24 und wurde so gestaltet, dass das Chassis ausschließlich mit Teilen aus diesem Programm vervollständigte werden kann. Sieht man einmal ganz von dieser Tatsache ab, dann bleibt festzuhalten, dass zunächst einmal jeder im SLP Rede und Antwort steht, wenn er gefragt wird, Teile – auch ganze Grundplatten – werden anderen Fahrern zur Verfügung gstellt, das Know How fließt in die Serienfertigung ein und ist im Idealfall bald über ein offizielles Teileprogramm für jeden erwerbbar und zu guter Letzt muss man auch neidlos anerkennen, dass die Fahrer, die in all den Jahren zuvor schon bei DPM´s, EPC´s und sonstigen Top-Events geglänzt haben, hier doch auch wieder vorn sind und das war schon letztes Jahr so, als noch fast die gesamte Spitze mit einem Plafit Excel unterwegs war!
DIE BESTEN SPRÜCHE DER SAISON 2005 Mike Hankele während dem Rennen in
Stuttgart: Mike Hankele nach dem Nikolaus-Rennen: Didi Schmeer bei der technischen Abnahme in
Stuttgart: (die Aldi-Schiebe war übrigens von Lidl und Didi kam mit leicht reduzierter Achsbreite zurück *ganzfettgrins*) Didi Schmeer als er minutenlang ein
Rad-an-Rad-Duell mit TOU hatte und dieser seinen ersten Abflug verzeichnete: Peter Oberbillig zu Kevin Krollmann vor
dessen finalem Einsatz: Roland Tögel bei allen Rennen der
abgelaufenen Saison: Der Standardspruch von Martin Bartelmes: Ralph „Psycho“ Steif vor wichtigen und
rennentscheidenden Einsätzen: Joachim Welsch zum Einsatz von
Reifenschmiermitteln: Peter „Alois“ Kreutzer: Frank „Bini“ Binanzer mit seiner ganzen
Stimmgewalt bei einem seiner seltenen Abflüge: (man hätte das eigentlich in 72er-Schrift niederschreiben müssen, um der Lautstärke gerecht zu werden…) Den Auftritt der Saison darf Martin Friemann für sich verbuchen, der in Bischem kurz vor dem Quali mit seinem Team anreiste – direkt von der Gartenarbeit auf die Autobahn und zum MSCB. In ausgebeulter Latzhose und im Schlabber-T-Shirt sah er selbst für diese Freizeit-Veranstaltung dann doch etwas „underdressed“ aus und manch einer stellte dann die Frage, ob der MSCB-Vereinsgärtner und Hausmeister hier auch mitfahren würde????? Oliver Wind wurde anhand seines grandiosen Auftritts von Stuttgart zum Einsetzer des Jahres gewählt und wird nächstes Jahr garantiert das Ganze noch steigern, indem er beide Hände in den Hosentaschen vergräbt…………. Team des Jahres gibt es nicht nur eines – dazu dürfen sich alle zählen, die bei allen Veranstaltungen dabei waren. SLP-Bolide des Jahres war ohne Zweifel, der
Jägerteam-Mazda beim Saisonfinale in Stuttgart, denn es war schon faszinierend,
wie innerhalb so kurzer Zeit aus einer zerbröselten Front doch noch eine Karosse
formen kann, die einem Mazda zumindest sehr nahe kam…….. ;-)) Reporter des Jahres ist Peter Vogt, der den wohlwollenden Worten des „Börnenden“ vorgegriffen hat und flugs den Bericht zum Rennen in Bischem selbst verfasst hat……………
Zu guter Letzt bleibt noch Dank zu sagen: DANKE an das Organisationsteam des SLP für diese tolle Serie! DANKE an alle ausrichtenden Vereine, die jedes mal eine Mammut-Veranstaltung stemmen mussten! DANKE an die vielen, fleissigen Helfer, die für Speis und Trank sorgten! DANKE an alle Teilnehmer aus nah und fern, ohne die es keinen SLP geben würde! DANKE AN KURT PETRI VON H&T-MOTORRACING FÜR DAS UMFASSENDE SPONSORING. ES GAB WIEDER TOLLE T-SHIRTS FÜR ALLE FIXSTARTER 2005! DANKE AN MICHAEL GRÄBER VON AUTOMOBILMINIATUREN FÜR DAS GROSSZÜGIGE SPONSORING DER POKALE FÜR DIE GESAMTWERTUNG 2005! In 2006 geht’s weiter und die Redaktion des SLP-Folksboten wird wieder von allen Veranstaltungen zeitnah berichten…………. Das börnende Boxenluder (Torsten Ulrich) |